Katharina und Judith

Katharina und Judith wollten unbedingt gemeinsame Fotos haben und dachten da irgendwie wohl an mich. Das ganze zog sich dann ein paar Wochen und ich hatte an einem vergangenen Wochenende einen starken Suchtdruck und musste dringend Portraits machen… Schnell das Telefon in die Hand genommen, durchgebimmelt und nicht mal eine Stunde später ging es ab nach Bebenhausen.

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Es war eine spannende Erfahrung, da ich doch eher mal ein Päärchen vor meiner Kamera herum turnen habe, oder lose Ansammlungen von FreundInnen, die miteinander interagieren, als zwei Schwestern, die offensichtlich in einem ganz anderen Verhältnis zueinander stehen. Darüber könnte man bestimmt ganz arg viel dazu reflektieren und schreiben, doch ich denke nicht, dass das nötig ist. Es war eben einfach anders. 🙂

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Eine Besonderheit ergab siDSCF0167ch auch dadurch, dass ich einen Handtaschentrageassistenten hatte. Sonst mache ich das ja immer selbst. An dieser Stelle vielen herzlichen Dank (auch für das ein oder andere Lachen, dass du den beiden Damen entlockt hast.

 

Ganz ohne ein paar Einzelporträts geht es natürlich nun auch wieder nicht:

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Obwohl ich noch ein zweites Objektiv, welches ein ganzes Stück weitwinkliger gewesen wäre, habe ich dieses nicht verwendet. Folglich sind alle Bilder mit einem Äquivalent von ~50mm an Vollformat geschossen worden und ich bin über die vielseitige Verwendbarkeit dieses Brennweitenbereiches doch erstaunt (wenngleich diese Erkenntnis keine Neue ist und bestimmt in allen Büchern, Einstiegs-Ratgebern etc. angepriesen wird…). Sagen wir so, ich lerne so langsam mit diesem Objektiv (bzw. der Brennweite) etwas umzugehen.

Zum Schluss noch ein paar weitere Bilder:

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Schnee II

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Es schneit und ist kalt. Offensichtlich das beste Wetter um Fotografieren zu gehen.
Danke liebe Miri, dass wir mal wieder ein paar Porträts gemacht haben. War abermals eine lustige und spontane Sache.

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Fotografieren im Schnee ist herrlich – abgesehen von kalten Fingern und nass werdendem Kameraequipment (da ist wohl Vorsicht geboten…). Das Beste daran ist, dass man sich einen Reflektor sparen kann – so viel schönes Licht von überall, wenn ich nicht aufpassen muss, dass nicht irgendwelche harten Schatten sich einschleichen oder die Lichter ausfressen. Sehr entspannte Sache.

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Die drei Besten Zwei

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Die Hochzeit der „Braunmons“ ist jetzt schon ein paar Wochen her, zugegeben, ich habe auch eine ganze Weile gebraucht um mich durch die unzähligen Bilder durch zu wühlen und zeigen wollte ich auch keine, bevor das Brautpaar diese selbst in Händen hält. Einen den ganzen Hochzeitstag umfassenden Blogeintrag zu verfassen finde ich nicht angemessen, es war ja schließlich die Hochzeit von Mercedes und Michael.

Ich habe mich dazu entschlossen, meine drei Lieblingsbilder dieser grandiosen Hochzeit herauszusuchen und zu zeigen.

Angesichts der schieren Masse an Bildern (nach mehrfachem aussortieren immer noch knapp über 1000 Stück) eine gar nicht so einfache Aufgabe, aber eine schöne.

Das erste Bild ist vor dem größten Kastanienbaum Deutschlands, einem wahren Ungeheuer von Baum, entstanden – abgesehen von der hierbei entstehenden Metapher für eine Eheschließung war es ein sehr lohnendes Motiv (auch wenn man die schiere Größe der Kastanie auf dem Bild nur erahnen kann. Das Kabel im Bild dient nur um eine Relation zur tatsächlichen Größe herzustellen und war beabsichtig 😉 ).

IMG_6876Zu meiner zweiten Auswahl muss ich eigentlich nicht viel schreiben, aber um der Vollständigkeit genüge zu tun: Tolle Braut, tolles Kleid, ich habe es geschafft das Licht so zu führen wie ich mir es vorgestellt hatte und Mercedes mag es auch gerne.

IMG_7245Das dritte und letzte Bild hat es in die Auswahl geschafft, da jeder frisch vermählte Bräutigam seine Frau so anschauen sollte. Referenzgrinsen.

 

Anschließend an meine drei Besten möchte ich euch Zwei, liebe Mercedes und lieber Michael, für eine wirklich tolle Hochzeitsfeier bedanken. Es war mir eine Ehre, ebenfalls eine Freude auf diese Weise an eurer Feierlichkeit teilzunehmen.

Ich wüsche euch beiden selbstverständlich weiterhin alles Gute auf eurem gemeinsamen Weg und freue mich darauf euch bald mal wieder zu sehen um euch nach euren Favoriten zu fragen.

Ich bin so ein bisschen verliebt…

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… in meine 135mm f/2.0 Festbrennweite.

Dieses Objektiv begleitet mich schon seit einem ganzen Weilchen (seit Anfang 2013) und hat meinen Spielraum bei Portraits wahnsinnig erweitert. Eine wahnsinns Schärfe, einen tollen Unschärfeverlauf und so weiter und so fort – und damit kann man wirklich jeden Hintergrund zu einer wunderschönen und unscharfen Pampe (neudeutsch: „Bokeh“) verkommen lassen.

Auch Konzerte, diverse Events, ein bisschen Kampfsportaction, Detailaufnahmen und und und und… alles schon damit gemacht und jedes mal wieder erstaunt gewesen, was mein Lieblingsmonstrum so alles anstellen kann. Jedes mal, wenn ich sie (vllt. sollte ich einen Namen vergeben? Vorschläge bitte!), vor meine Kamera schnalle überkommt mich so ein bisschen ein heimisches und zufriedenstellendes Gefühl.

Ein Großteil meiner auf dem Blog gezeigten Bilder sind damit entstanden und ich könnte unzählige Mengen weiterer noch auswählen und hochladen. Das mache ich bestimmt auch bei Gelegenheit (sprich: nachdem ich die Urlaubsbilder noch mit einem Blogeintrag hier verewigt habe).

DOCH was passiert wenn man die Gelegenheit hat (danke Braun!) dieses Wundergerät mit einer geliehenen Profi-Blitzanlage (Ranger Quadra) kombiniert?

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Der Ranger Quadra ist ein krasses Teil. Dazu werde ich, wenn ich nächste Woche damit Braunmons (zwei gute Freunde heiraten und ich darf die Bilder machen! 🙂 ) nochmal abgelichtet habe bestimmt auch noch ein paar Zeilen auf dem Blog verlieren. Gestern das Teil mal gesichtet und an der Braut ausprobiert, das lässt mir keine Ruhe. Ich muss unbedingt mehr mit Kunstlicht bei Tag hantieren und Lotto spielen…

Und hier noch ein kleiner Einblick was passiert wenn mein Lieblingsobjektiv mit der künstlichen Sonne kombiniert wird:
(Anm.: gänzlich unbearbeitet und relativ stark komprimiertes JPG, wer sich das gerne mal auf meinem Monitor ansehen möchte, oder vor dieser Linse stehen möchte, ist herzlich dazu eingeladen.)

LightroomAusschnittIch hoffe das lässt meine Affinität nun etwas weniger irrational und verrückt erscheinen. 🙂

 

Deckname „Zwulchi“

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Bald, sehr bald – da ist es soweit – gar neun Monate „Zwulchi“ bereits im dunkeln weilt.
Bevor die Bombe platzt, ein Kerl mit Kamera, kam herbei geeilt.
Den echten Namen des Kindes hat der Typ schon mitgekriegt, der aber strenger Geheimhaltung unterliegt…

Ruhig und entspannt das Ehepaar, zum Scherzen aufgelegt – sogar.
Etwas spontan, die gute Frau ging zuvor nicht ans Telefon ran,
machten wird uns nach draußen dann…

Man mag denken: „Die arme Frau muss sich ja den Rücken ausrenken.“
Trotz großer Kugel ist sie noch ganz agil – weiter unten folgen Bilder,
auch im Stand ist sie sichtlich stabil – oh ja bei den Heinels da wirds bald wilder.

„Zwulchi“ kommt bald zur Welt – die Vorfreude ist gar groß,
und deren beider Leben wird noch weiter erhellt – ich bin mir sicher, das Kind wird famos!
Genug der gereimten Worte, Bilder sprechen schließlich mehr als tausend Worte.

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Rot und Grün.

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Vor ein paar Tagen bin ich gemeinsam mit Nora losgezogen, um mal wieder ein paar Porträts zu schießen. Tübingen stellt die Tage einiges an frühlingshaftem Grün zu Verfügung und hat mit der roten Lederjacke einen tollen farblichen Kontrast hergestellt – hinzu kam, dass wir einen heiden Spaß hatten und wie ich finde, ein paar schöne Portäts entstanden sind.

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Aprilwetter

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Gerade eben hat der Wind ein lautes Rauschen erzeugt und kaum wendet man seinen Blick zum Fenster offenbart sich der April (abgesehen von den schönen und sonnigen Tagen der letzten Zeit) in seiner vollen Pracht.

Nur die wenigsten Personen begeben sich bei einem so heftigen Regenguss gerne nach draußen. Meine Reichweite betrug auch nur wenige Meter – allerdings nicht weiter als das Vordach. Andere waren gerade nicht in dieser glücklichen Lage:

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