Kanada – Teil I

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Mit fast 1400 Bildern im Gepäck bin ich aus dem Urlaub zurück gekommen. Mittlerweile habe ich „einige“ Bilder aussortiert – und siehe da bin ich noch bei etwa 700 Stück. Es bleiben bei drei Wochen Aufenthalt eben ein paar mehr Fotos in der Auswahl enthalten, da sich so ein Zeitraum eben nicht so sehr eindampfen lässt. Viele davon haben maximal einen dokumentarischen Wert vorzuweisen.

Nun stand ich vor der Frage, wie ich es schaffe ein paar davon hier zu zeigen, ohne, dass es ein gnadenloses Chaos wird. Ich habe mich dafür entschieden das ganze einfach nach Themengebieten sortiert anzugehen.

Deshalb gibt es jetzt Tiere zu sehen, das nächste Mal vielleicht Vancouver, oder eben Seen. Möglich sind aber auch Berge, Pflanzen, Leute, Essen… was es halt so auf der anderen Seite der Halbkugel  (auch) so gibt. Ein Reisebericht (in irgendeiner Form) könnte ein denkbares Ende darstellen.

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Sommerurlaub

Mein Sommerurlaub ist nun schon seit geraumer Zeit wieder vorbei und schon seit Wochen (ja, die Arbeitswelt hat mich schnell wieder eingeholt) wollte ich endlich mal wieder ein paar Bilder zeigen. Ach, ja und faul war ich auch. 😉

Lindau

Unschwer zu erkennen, war ein Reiseziel der Bodensee. Lindau und Friedrichshafen wurden angesteuert.

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Kurzer Spaziergang durch Tübingen

Ich habe Wochenende, Zeit und Muse.
Also Kamera eingepackt, los gestapft und das kam dabei raus:

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"Das Haus kommt grün auf die Welt und wenn die Uhr stehen bleibt einfach weitergehen Raum täten die in Massen auftreten sind besonders selten und so treibt man grün klar wie die Scheiben Dadaismus scheint müde soviel grün doch das Wasser tröstet und die Frösche grün wie das Haus kaputt wie die Scheibe aber klar unter www - wer war Wohnwagen und so - fine" (UrheberIn unbekannt) :)
„Das Haus kommt grün auf die Welt und wenn die Uhr stehen bleibt einfach weitergehen Raum täten die in Massen auftreten sind besonders selten und so treibt man grün klar wie die Scheiben Dadaismus scheint müde soviel grün doch das Wasser tröstet und die Frösche grün wie das Haus kaputt wie die Scheibe aber klar unter www – wer war Wohnwagen und so – fine“ (UrheberIn unbekannt) 🙂

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Katharina und Judith

Katharina und Judith wollten unbedingt gemeinsame Fotos haben und dachten da irgendwie wohl an mich. Das ganze zog sich dann ein paar Wochen und ich hatte an einem vergangenen Wochenende einen starken Suchtdruck und musste dringend Portraits machen… Schnell das Telefon in die Hand genommen, durchgebimmelt und nicht mal eine Stunde später ging es ab nach Bebenhausen.

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Es war eine spannende Erfahrung, da ich doch eher mal ein Päärchen vor meiner Kamera herum turnen habe, oder lose Ansammlungen von FreundInnen, die miteinander interagieren, als zwei Schwestern, die offensichtlich in einem ganz anderen Verhältnis zueinander stehen. Darüber könnte man bestimmt ganz arg viel dazu reflektieren und schreiben, doch ich denke nicht, dass das nötig ist. Es war eben einfach anders. 🙂

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Eine Besonderheit ergab siDSCF0167ch auch dadurch, dass ich einen Handtaschentrageassistenten hatte. Sonst mache ich das ja immer selbst. An dieser Stelle vielen herzlichen Dank (auch für das ein oder andere Lachen, dass du den beiden Damen entlockt hast.

 

Ganz ohne ein paar Einzelporträts geht es natürlich nun auch wieder nicht:

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Obwohl ich noch ein zweites Objektiv, welches ein ganzes Stück weitwinkliger gewesen wäre, habe ich dieses nicht verwendet. Folglich sind alle Bilder mit einem Äquivalent von ~50mm an Vollformat geschossen worden und ich bin über die vielseitige Verwendbarkeit dieses Brennweitenbereiches doch erstaunt (wenngleich diese Erkenntnis keine Neue ist und bestimmt in allen Büchern, Einstiegs-Ratgebern etc. angepriesen wird…). Sagen wir so, ich lerne so langsam mit diesem Objektiv (bzw. der Brennweite) etwas umzugehen.

Zum Schluss noch ein paar weitere Bilder:

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Sternenpark Schwäbische Alb

Schon von langer Hand geplant  haben Ralf und ich uns abermals (nachdem das letzte Mal auf der Alb kläglich gescheitert war, danke liebes Wolkenkleid) auf Exkursion begeben. Mit dem Ziel auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz der Bundeswehr in Zainingen.

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Das Warten auf die Dunkelheit

Aufgebrochen sind wir in Richtung Münsingen, um einen Schlüssel, für den Besichtigungsturm Waldgreut, bei der dortigen Tourismus-Behörde abzuholen. Ralf hat das vorher alles telefonisch geregelt. Wir haben uns dazu entschlossen unser monetäres Pfand als Spende dann dort zu lassen.

Bei unserer weiteren Fahrt durch das Niemandsland (Münsingen -> Zainingen), kurz vor dem Ende der Erdscheibe, gab es noch einen fixen Kaffee vom Becker, da eine lange klare Nacht bevor stand.

Letztendlich haben wir uns, eine Stunde vor Sonnenuntergang, auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz eingefunden. Überall prangen dort Warnschilder, dass eine hohe Munitions- und Kampfmittelbelastung vorherrschen würde und dass man sich gefälligst auf den markierten Wegen aufhalten soll. Das haben wir auch gemacht, wir wollten ja auch schließlich nicht das Risiko eingehen, dass jemand auf ein verbuddeltes U-Boot tritt, oder eine Patrone ein hübsches Loch in eine unsere Kameras (oder das Gesicht) bohrt. Diese waren dafür nicht minder gefährlich, da ein Großteil der Strecke noch sehr stark vereist war – eine Rutschpartie sondergleichen.

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Ralf mit einer „Ex“

Auf dem 20 Meter hohen Turm angekommen ist die Sonne dann auch kurz vor Ihrem Untergang gestanden. Obgleich die Lichtfarbe zu diesem Zeitpunkt schön war, so war es der Sonnenuntergang mitnichten. Der Ausblick dort oben war auch ganz ansehnlich, jedoch aus meiner fotografischen Perspektive relativ uninteressant.

Als wir ein Weilchen auf das Schwinden des restlichen Tageslichtes warteten und uns die Dunkelheit herbeisehnten wurde es auch etwas zugig und frisch. Doch schon kurz nach Sonnenuntergang kamen wir unserem Ziel immer näher: Die ersten Sterne ließen sich blicken und ein lange gehegter Plan ging auf – den Nachthimmel mit möglichst vielen kleinen, weißen und unzähligen Punkten auf den Kamerasensor zu bannen:

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Aussichtsturm Waldgreut

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Schon mit bloßem Auge ist dort, im geplanten „Sternenpark Schwäbische Alb“ ein Vielfaches von dem zu erkennen was selbst im hießigen ländlichen Raum ersichtlich ist (von Stuttgart beispielsweise gänzlich abgesehen). Dort oben, so steht es zumindest in den Weiten des Internet, gibt es die geringste Lichtverschmutzung im gesamten süddeutschen Umkreis. Angesichts dessen, was hier auf dem Sensor gelandet ist, scheint das auch plausibel zu sein. Der Schönbuch, Merklingen und die Achalm sind bei weitem nicht so dunkel.
Zugute kam uns auch, dass bei unserem Ausflug Neumond war und ein weiterer Störfaktor abhanden war.

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Die Aussicht auf dem Turm war zwar gut, jedoch erwies sich das ganze Konstrukt als etwas wackelig, einerseits, da es schwer war im Gitterboden die Stative vernünftig zu platzieren und andererseits machten sich die Schwingungen des Turms selbst bei kleinsten Bewegungen darauf bemerkbar. Das ist besonders kritisch bei den notwendigerweise langen Belichtungszeiten (die sich zumeist zwischen 15 und 25 Sekunden befunden haben). Apropos Stativ, das Ding hat sich natürlich in dem Bodengitter dieses Turms blöderweise verhakt und hat (zurecht) jetzt ein paar Kratzer mehr – jedoch geht es nicht ohne das Teil, deswegen vertragen wir uns auch wieder besser und ich habe ihm zuletzt meinen alten Kameragurt vermacht, damit es sich bequemer tragen lässt. Angesichts der knapp 2,5 km Fußweg zum Turm eine sehr lohnenswerte Sache.IMG_9897 IMG_9902Wie unschwer anhand der hier gezeigten Bilder auszumachen ist, war die erhöhte Position nicht optimal um Sterne zu fotografieren, da sich entweder die Kanzel des Turms in den Weg gesellte und zweitens, da fast jedweder Größenmaßstab auf den Bildern fehlt, wenn keine Bäume oder gar der Turm selbst zu sehen sind. Erst als wir dann wieder herabgestiegen waren, war unser Staunen und die Begeisterung auf ihrem Höhepunkt.
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Leider ist im März die Milchstraße anscheinend nicht wirklich im hiesigen Sternenhimmel anzutreffen, deshalb werden wir wohl im Sommer wieder dorthin gehen.

Lustiges Suchspiel zum Ende: Wo ist der große Wagen zu sehen? 😉