Ich bin so ein bisschen verliebt…

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… in meine 135mm f/2.0 Festbrennweite.

Dieses Objektiv begleitet mich schon seit einem ganzen Weilchen (seit Anfang 2013) und hat meinen Spielraum bei Portraits wahnsinnig erweitert. Eine wahnsinns Schärfe, einen tollen Unschärfeverlauf und so weiter und so fort – und damit kann man wirklich jeden Hintergrund zu einer wunderschönen und unscharfen Pampe (neudeutsch: „Bokeh“) verkommen lassen.

Auch Konzerte, diverse Events, ein bisschen Kampfsportaction, Detailaufnahmen und und und und… alles schon damit gemacht und jedes mal wieder erstaunt gewesen, was mein Lieblingsmonstrum so alles anstellen kann. Jedes mal, wenn ich sie (vllt. sollte ich einen Namen vergeben? Vorschläge bitte!), vor meine Kamera schnalle überkommt mich so ein bisschen ein heimisches und zufriedenstellendes Gefühl.

Ein Großteil meiner auf dem Blog gezeigten Bilder sind damit entstanden und ich könnte unzählige Mengen weiterer noch auswählen und hochladen. Das mache ich bestimmt auch bei Gelegenheit (sprich: nachdem ich die Urlaubsbilder noch mit einem Blogeintrag hier verewigt habe).

DOCH was passiert wenn man die Gelegenheit hat (danke Braun!) dieses Wundergerät mit einer geliehenen Profi-Blitzanlage (Ranger Quadra) kombiniert?

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Der Ranger Quadra ist ein krasses Teil. Dazu werde ich, wenn ich nächste Woche damit Braunmons (zwei gute Freunde heiraten und ich darf die Bilder machen! 🙂 ) nochmal abgelichtet habe bestimmt auch noch ein paar Zeilen auf dem Blog verlieren. Gestern das Teil mal gesichtet und an der Braut ausprobiert, das lässt mir keine Ruhe. Ich muss unbedingt mehr mit Kunstlicht bei Tag hantieren und Lotto spielen…

Und hier noch ein kleiner Einblick was passiert wenn mein Lieblingsobjektiv mit der künstlichen Sonne kombiniert wird:
(Anm.: gänzlich unbearbeitet und relativ stark komprimiertes JPG, wer sich das gerne mal auf meinem Monitor ansehen möchte, oder vor dieser Linse stehen möchte, ist herzlich dazu eingeladen.)

LightroomAusschnittIch hoffe das lässt meine Affinität nun etwas weniger irrational und verrückt erscheinen. 🙂

 

Die Stativkrise

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Ich bin der festen Überzeugung, dass auf meinem Stativ ein Fluch lastet.

Schleppe ich dieses Ding Berge empor, oder irgendwo anders mit zum Fotografieren, brauche und nutze ich es nicht. Wenn ich es dann ausnahmsweise mal gerne dabei hätte, liegt es in der Bude oder so wie im Moment in meinem Kofferraum.

Heute war wieder einer dieser „besonderen Stativmomente“, weswegen ich so langsam an einen Fluch glaube.

Auf der Rückfahrt von meiner Urlaubsreise (Bilder folgen bald), klingelt auf einmal mein Mobiltelefon, meine bezaubernde Beifahrerin hat daraufhin dann dort zurückgerufen, die freundliche Rezeptionistin unseres Hotel fragte, ob es sein könnte, dass ich ein Stativ auf dem Hotelzimmer gelassen hätte…

Das Ende vom Lied: Umgedreht, eine halbe Stunde gefahren und etwas geflucht, dennoch gefreut, dass das so bald aufgefallen war und ich mich nicht in ein paar Wochen gewundert hätte, wo das Mistding denn stecken würde.

„Nothing is static“ – Pt. II

Ich habe letzte Woche mal wieder meine Bilder durchforstet und teilweise etwas ausgemistet.

Dabei bin ich über die Feuershow Bilder gestolpert. Da mir derzeit vorschwebt Bilder in ihrer Ausgestaltung zu simplifizieren, habe ich in diesem Fall zwei Schritte unternommen:

Schritt 1: Farbe
Schritt 2: Hintergrund (erübrigt sich bei diesen Low-Key-Aufnahmen überwiegend von selbst)
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„Nothing is static“ – Pt. II weiterlesen

Das muss Kunst sein…

IMG_0056Als ich mit Michael und Ralf in Bebenhausen unterwegs war hat sich mein Auslöser verselbstständigt und 30 Sekunden lang diese Impression auf meine Speicherkarte gebannt während mir die Kamera um den Hals baumelte.

Michael meinte sofort, dass ich es nicht löschen solle. Er war in einer Fotoausstellung während seiner Rundreise durch die USA und erzählte von einem Fotografen, dessen wertvollstes und bekanntestes Bild auf eine ähnliche Weise entstanden war. Ihm kippte die Kamera vom Stativ in einen Fluss…

Ganz entscheidend ist bei diesem Werk die technische Seite der Umsetzung: Brennweite 17mm Blende 22, bei ISO 100 und den besagten 30 Sekunden Belichtungszeit. Ganz wichtig ist in der Durchführung, die Kamera nicht zu wild mit der Hand herumzuschwenken, sondern einfach der Schwerkraft und dem Kameragurt diese wahrlich gelungene Komposition zu überlassen.

Subconscious live (und nicht in Farbe)

IMG_7497Progressiver Death-Thrash Metal: Live, laut und vollkommen unzureichend für Fotos beleuchtet…

LED-Scheinwerfer, hektisches rießen Stroboskop und insgesamt sehr wenig Licht waren nicht sonderlich hilfreich (wenn auch ganz nett anzusehen).

Da saß ich nun vor meinem Rechner in Lightroom, habe die Bilder gesichtet und aussortiert. Da tat sich mal wieder die Frage auf, wie ich diese Bilder bearbeiten soll und wie noch etwas rauszuholen ist.

„Machs‘ doch einfach mal schwarz-weiß“, war so einer meiner Gedanken.

Ein paar Sekunden sind in die leere Verflogen, mein Hirn hat kurz gerattert und die Experementierfreude war geweckt. Vermutlich auch, da ich davor (zumindest nicht, dass ich mich daran erinnere) mal eine schwarz-weiß-Konvertierung bei Konzertfotos vorgenommen zu haben.

Hier der direkte Vergleich (links unbearbeitetes RAW):DirektvergleichHier geht es weiter: Subconscious live (und nicht in Farbe) weiterlesen

Promoshots

Meine Kumpels von Subconscious haben Alina gefragt ob sie nicht Modell für die Promoshots für ihr neues Bandshirt stehen möchte. Kurzer Hand wurde ich gefragt ob ich nicht die Fotos dazu machen will… und da ich derzeit viele Porträts fotografiere hab ich natürlich zugesagt.

Ein paar Telefonate mit Alina war dann auch relativ spontan ein Termin gefunden, meine Akkus geladen, die Speicherkarte geleert, Kamera eingepackt und los gings.

Ich hatte mir vorgenommen, alles simpel zu halten, da ich zwar schon öfters mal Porträts geschossen habe, allerdings nie darauf achten musste, dass auch die getragene Klamotte gut sichtbar ist und beispielsweise keine Haare darüber hängen.

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Verwendet habe ich lediglich zwei verschiedene Brennweiten, 135mm und 50mm. Blitz, Reflektoren, Softbox und der ganze Kladdaradatsch (ich finde das ist ein schönes Wort!) sind nicht zum Einsatz gekommen.

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Die Nachbearbeitung habe ich ausschließlich in Lightroom 4 gemacht: Dabei habe ich die VSCO Film 04 Presets verwendet, und mit Hilfe des Korrekturpinsels Hautretusche, leichtes Dodge & Burn betrieben und die Iris etwas aufgehellt.
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Insgesamt bin ich mit der Ausbeute zufrieden, muss allerdings zugeben, dass so die ein oder andere Sache durchaus noch verbesserungswürdig ist.

Über Fragen, Kommentare und Anregungen freue ich mich.

Ein Blick hinter die Kulissen

In vielen Foto(grafie)-Blogs gibt es Anleitungen, Anregungen, Entstehungsgeschichten und andere interessante Dinge zu lesen. Da ich solche Artikel oftmals mit Spannung selbst verfolge und immer wieder etwas Neues lernen kann möchte ich mich auch an so etwas versuchen.

… meine Frage ist, welches Bild, welche Bearbeitungstechnik, verwendete Kameratechnik und welche Entstehungsgeschichte interessiert dich persönlich?

Ich gebe gerne Auskunft und werde daraus einen Blogartikel formulieren, welcher dann versucht alle Fragen zu klären.

Teile mir in den Kommentaren (weiter unten) oder gerne über das Kontaktformular mit, was du gerne fragen möchtest.

Hier nun ein kleiner Einblick in das bunte Treiben beim Shooting mit Miri, vor und hinter der Kamera: